Eine schöne Tradition ist, dass wir einmal im Jahr zusammen eine Wochenendtour machen.

In der Regel sind wir häufig in die Eifel, den Westerwald, nach Belgien und Luxemburg gefahren. Dieses Jahr wollten wir unseren Horizont erweitern und ins schöne Sauerland und später ins Ruhrgebiet reisen.

Insgesamt waren wir 13  Personen auf 12 Maschinen. Ein Teil von uns startete am Freitag, den 31. August im Simsonium, die anderen kamen nach der Arbeit zum Treffpunkt am Möhnesee.

Der Morgen fing eigebntlich gut an: Wir waren fast alle rechtzeitig um 9 Uhr im Simsonium und dachten, dass es schnell losgehen könnte. Da, oh Schreck, plötzlich eine kleine Pfütze unter meiner Simson, Benzin trat aus – aber woher. Erst dachten wir der neue Schlauch, dann mussten wir aber feststellen, dass der Stutzen in den Vergaser undicht war – ein Vergaserwechsel musste her. Markus kramte und konnte direkt mehrere ältere Modelle anbieten. Einmal durchgepustet und zack auf die Simson – es musste ja losgehen.

Zunächst war das wichtigste gemeinsam den Weg raus aus Bonn zu bewerkstelligen. Trotz der Ampeln sind wir – zwar sehr  langsam aber immer hin zusammengeblieben.

Der Weg ging zunächst Richtung Seelscheid/Much. Kraftfahrtstraßen brachten uns aber ständig zu Änderung der Route. Wir fuhren mit teilweise sich dem Verkehr anpassenden Navigationen, die uns Weg von der geplanten Route Richtung Troisdorf und dann nach Lohmar führten.

Wiehl und Bergneustadt lagen auf dem Weg. Die Strecke führte häufig durch dunkle bewaldete Täler. Wir machten Pausen an einsamen Bushaltestellen.

Schließlich erreichten wir Attendorn. Hier war ein starker Stau in der Innenstadt, weil ein Auto den Weg versperrte und die Busse nicht durchkamen. Die Simsonfreunde hielten an und machten erst einmal eine nette Mittagspause.

Nach der Pause ging es dann wieder weiter. Sundern und später Arnsberg lagen auf dem Weg. Abends kamen wir nach ca. 9 Std. Fahrt endlich am Haus Delecke am schönen. Möhnesee an. Nach und nach trudelten auch alle anderen ein, so dass wir gemeinsamen im „Sabe Mente“ noch essen waren.

Am nächsten Tag ging es dann auf die Straße. Fabi,  als Ortkundiger führte uns auf tollen Strecken Richtung Ruhrgebiet. Unsere Simson brauchten teilweise richtig viel Sprit auf der Strecke. Schließlich erreichten wir unser erstes Ziel im Rihrgebiet – Hohensyburg. Hier hatten wir tolle Aussicht und dann wieder auf die Straße: Ziel Hattingen. Dieser Abschnitt war nicht so einfach aber Hattingen belohnte uns mit tollem Wetter und wir kehrten in die Außengastronomie bei einem Italiener in der Altstadt ein.

Nächstes Ziel war nun vom grünen Ruhrgebiet an der Ruhr in das Herz des Ruhrgebietes vorzustoßen: zur Zeche Zollverein.

In der Zeche Zollverein konnten wir eine kurze Führung besuchen, die Lust auf mehr machte . Wir waren aber auch alle müde und wollten daher schnell in unser Hotel. Das Hotel Bredeney liegt etwas außerhalb, was die Entscheidung brachte, nicht noch einmal nach Essen zum Essen zu fahren

Am Sonntag ging es dann nach einem üppigen Frühstück auf die Rückreise. Velbert und die Gegend zwischen Wuppertal und Düsseldorf waren auf dem Weg. Sehr anstrengend wurde dann der Weg durch Leverkusen und Köln, da auch wir hier von einem Stop-and-Go -Stau betroffen waren.

Das Tourende war mit dem Besuch des Mopedtreffens in Porz-Wahn am Eltzhof verbunden.

Es war eine schöbne Tour, auf der wir auch achon die Pläne für eine Frankreich-Moseltour für das neue Jahr schmieden konnte.

 

Mal sehen – vielleicht fährst Du ja mit.


Album zur Tour