Anfang Juli wurden 9 Simsons in einem Transporter und auf einem Anhänger für den Fahrt nach Irland verstaut. Martin fuhr mit den Maschinen im Gepäck erst 750 km durch Deutschland und Frankreich, um von Cherbourg in 17 Stunden mit der Fähre nach Irland zu kommen. Der Rest der Reisegruppe flog am Samstag, den 9. Juli nach Dublin. Von dort aus ging es mit dem Bus bis nach Loughrea. Dort erwartete uns Martin, die Maschinen standen schon startklar an unserer Bed & Breakfast-Unterkunft.

Am Sonntag sollte es endlich losgehen. Nach einem „echt irischen“ Frühstück mit Baked Beans, Sausages, Egg und Toast wollten wir starten. Leider war „echt irisches Wetter“, es regnete. Zuerst rollten wir zur Tankstelle, 100 m von unserer Unterkunft entfernt. Dort hatte Jerrys Sperber direkt einen Defekt an der Kickstarterwelle. Der Kickstarter wurde abgebaut und die Simson wurde in der ganzen Woche einfach angeschoben und sprang schneller an als mache andere. Nun machten wir uns im Dauerregen auf den Weg nach Galway, eine hübsche Stadt an der Westküste Irlands. Von dort aus fuhren wir über Gort nach Caher am Lough Graney. Hier war unser „Stamm-Cottage“ in dem wir mehrere Nächte verbrachten. Unsere Kleidung wurde in einer riesigen Scheune getrocknet, während wir bei Live-Musik in der Pepper`s Bar unser Abendessen zu uns nahmen. Der erste Tag war geschafft, der Linksverkehr war kein Problem, jetzt hofften wir auf besseres Wetter.

Am Montag dann nur noch selten Regen! Nun machten wir uns auf den Weg, an der Küste entlang über Murroogh am Kap Black Head vorbei zu den Cliffs of Moher, die ganze Zeit an der Steilküste entlang. Unsere B & B – Unterkunft war in Miltown bei Spanish Point.

Am Dienstag fuhren wir bei Sonne noch ein Stück an der Küste entlang bis zum Loop Head, dann an dem nördlichen Ufer der Shannon-Trichtermündung entlang bis nach Ennis. Dort kauften wir für das Abendessen ein, weiter ging es zurück zum Cottage. Dies war die längste Strecke an einem Tag mit 220 km.

Am kommenden Mittwoch ging es zum Lough Derg, den größten See Irlands, eine Bootsfahrt von Killaloe war gebucht. Kurz vor dem Ziel wollte Holgers Schwalbe kein Gas mehr annehmen. Die Schnecke im Griff war gebrochen. Ein Band wurde direkt am Vergaser an den Gaszug geknotet und Holger entwickelte auf den kommenden 350 km eine tolle Technik, um mit der Schnur Gas zu geben. Nach der Bootstour erklommen unsere Maschinen den Tountinna, von dem wir eine fantastische Sicht über die Landschaft hatten. Wieder ging es zurück zum Cottage. Unser Abendessen nahmen wir dieses Mal in Gort im O´Gradys ein.

Am Donnerstag ging es quer durch Irland nach Clonmacnoise Monastery, ein altes Kloster, dann weiter nach Kilbeggan. Hier waren wir in einem 4Sterne Hotel untergebracht.

Am Freitag fuhren wir zuerst zur Wiskey Destillery in Kilbeggan, eine der ältesten Wiskey-Brauereien Irlands. Nun fuhren wir weiter nach Dublin. Kurz vor der Innenstadt wurden die Mopeds auf den Transporter verladen, nach 850 km auf eigener Achse. Nun hatten wir noch 1 ½ Tage, um die Hauptstadt zu erkunden. Martin machte sich schon am Samstagmittag mit unseren Maschinen auf den Heimweg, wir flogen am Sonntag zurück nach Deutschland.

Am Sonntagabend dann waren Maschinen und Fahrer wieder vereint.

Es war eine tolle Tour, 7 Männer und 2 Frauen mit den Simsons in Irland. Die Gruppe war harmonisch und die Iren unheimlich freundlich. Die Landschaft fantastisch, nur das Wetter halt typisch irisch, jeden Tag mindestens ein kleiner oder großer Schauer, nur in Dublin hatten wir einen ganzen Sonnentag. Vielen Dank an die super Organisation! Es war ein spitze Trip!


Nach dem Frühstück los gefahren, nach 500 Metern bei der Tankstelle die erste Panne, Jerrys Kickstarter spinnt. Jungs habens geregelt, dann ankommen in Galway mit Strassenmusik empfangen.

 

Heute ging es von Caher aus durch Gort Richtung Kinyara an die Atlantikküste. Dort durch das Naturschutzgebiet Burren an der alten Küstenstraße entlang zum Kap Black Head, von dort aus nach Süden mit herrlichem Blick auf die Küste Richtung Clifs of Moher! 200 Meter hohe Klippen und viele Touristen! Dann zur Übernachtung nach Miltown!

 

An unserem dritten Tag führte uns der Weg vorbei an den Klippen von Kilkee, am Atlantik-Way zum Lighthouse! Fantastische Aussichten und sogar ganz viel Sonne! Von dort aus ging es weiter. Am Atlantik entlang bis nach Kilrush, von dort aus führen wir die Shannon-Mündung bis Ennis! Dort tankten wir und kauften für unser Abendessen ein! Nun ging es weiter zum Cottage! Dort wurde gekocht und Holgers Gasgriff repariert!

Es war ein toller Tag mit 220 km Strecke!

Am Mittwoch sind wir zum Lough Derg gefahren, der größte See Irlands, der See wird wird vom River Shannon gespeißt! Wir haben eine Schifffahrt im südlichen Teil des Sees gemacht (Killaloe)! Danach sind wir auf den Berg Tountinna gefahren und hatten eine fantastische Aussicht! An diesem Tag hat Holgers Schwalbe ihren Gasgriff gesammelt! Durch ein Band am Vergaser könnte er trotzdem weiterfahren!


 

 

Unser letzter Tag auf den Mopeds! Nach dem Frühstück führen wir zur Destillerie nach Killbeggan! Sehr beeindruckend, mit Verköstigung! Von da aus ging es zielstrebig gen Dublin! Auf der Strecke waren interessante verfallene Bauwerke! Im Außenbezirk von Dublin wurden die Simsons nach insgesamt 855 km durch Irland auf den Hänger und in den Transporter verladen! 

 

Kommentare

Kommentare (3)

  1. Tobi
    Tobi am 10.07.2016
    Ich wünsche ne tolle Tour
  2. HH
    HH am 10.07.2016
    Looking good
  3. Klaus-Otto Kruse
    Klaus-Otto Kruse am 26.07.2016
    Hochachtung vor Eurem Unternehmungsgeist ! Da wird man ja neidisch. Tolle Bilder ! Ein ausführlicher Bericht über die Planung, Durchführung und Verlauf könnte nicht schaden und (auch mich) animieren zu ähnlichen Unternehmungen.
    so long und Grüsse von den Duo-Freunden Lippe-Detmold

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