Die Idee gibt es schon länger: "Warum nicht einmal ein Stück an der ehemaligen innerdeutschen Grenze entlang" und mit Thüringen die Heimat unserer Simsons besuchen.

Die Fakten:
ca. 1000 km, 11 Maschinen, mit Begleitung 15 Personen

Wie es war:
Bereits am Wochenende vor Christihimmelfahrt holen Frank und Marion die Maschinen von Holger, Matthias und Tobi ab.

Am Dienstag dann treffen sich alle Simsonfreunde im Simsonium, um die gemeinsame Vorfreude auf die Reise zu zelebrieren und Gepäck an Martin und sein Auto abzugeben.

Mittwoch geht es dann los. Es gibt eine frühe und eine späte Anreisegruppe auf eigener Achse. Tobi, Iva und die Jungs treffen als letztes in Petersberg bei Fulda ein, wo wir übernachten bevor die Thüringenreise beginnt. 

Donnerstag früh mit dem langen Abend in den Knochen geht es bereits um 9 Uhr auf die Straße. Thüringen begeistert uns bald mit super Straßen, klasser Natur und tollen Dörfern. Unser erster Halt ist der Checkpoint Alpha, ein Grenzmuseum, das wir besuchen und selber sehen können wie sich früher der Osten und der Westen an der innerdeutschen Grenze beäugt haben.

Danach geht es weiter Richtung Eisenach. Wir wollen das Weltkulturerbe "Wartburg" besichtigen. Die Zeit ist fortgeschritten, so dass wir in Motorradklamotten nur die Burg erklimmen können, jedoch uns die Besichtigung nicht mehr möglich ist.

Es geht weiter zum Truser Wasserfall. Pause und Eisessen. Wir entscheiden uns, dass wir direkt nach Suhl aufbrechen wollen, um noch das Museum zu besuchen. Mit hoher Grundgeschwindigkeit geht es also los. 15 Minuten vor Schließung erreichen wir das Simsonmuseum - einige führen noch eine Schnellbesichtigung durch, andere besuchen die Suhlerkinderkirmes.

Nun meldet sich das Hotel, das heute für uns grillt. Die Kohle glüht schon. Also ab auf die Mopeds und weiter heizen. Abend ausklingen lassen mit gutem vom Thüringer Grill. Kleine Anmerkung: Noch nie so viel Wurst gegessen, wie auf dieser Reise. 

Am nächsten Tag beschließen wir nach 240km am Mittwoch und 220km am Donnerstag es nun etwas ruhiger anzugehen. Es geht zur Bergbahn nach Oberweißbach. Ein toller Ausflug mit viel Schlangestehen - aber es lohnt sich. Danach geht es zur steilsten Straße Deutschlands. Und ganz ehrlich, die Alpen waren dagegen ein Witz. 25% Steigung sind echt krass. Ein Teil der Gruppe fährt zurück ins Hotel ein anderer Teil noch zu einer Glashütte. Am Abend gibt es Thüringer Küche und spontan besuchen uns Simsonfreunde aus Suhl, die das Livetracking unserer Tour verfolgt haben. Wir stehen draußen rum und quatschen. Ein toller Abend.

Am nächsten Tag Heimreise. Spontan wird noch ein Oldtimerfest besucht. Am Abend treffen die auf eigener Achse sich mit Tobi, Iva und den Jungs in Marburg. Oberstadt und coole Kneipe - war ein toller Abend.

Zwischenübernachtung in Gladenbach und ab nach Hause mit tollen Erinnerungen an eine klasse Tour - Beweis ist die Bildergalerie.

Danke an Martin für die tolle Organisation der Tour

 

 


Album zur Simson Thüringen Tour 2017